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Kategorie: Zivilrecht - BGB-AT - Rechtshandlungen

Rechtshandlungen


München, 11.02.2018 von Andrea Schütze
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Rechtshandlungen sind Handlungen, die weder ein Rechtsgeschäft, noch eine unerlaubte Handlung darstellen und an die sich Rechtsfolgen kraft Gesetzes anschließen für deren Eintritt es nach der Rechtsordnung unerheblich ist, ob sie gewollt sind, oder nicht.
(vgl. Mot. I, 127).

Dazu gehören:

Siehe: Diskussion – Zum Begriff der Rechtshandlung

Die Rechtshandlungen werden explizit im BGB nicht erwähnt, aber in den Motiven. Sie sind allerdings – auch ohne Erwähnung – im BGB enthalten.

Abgrenzung zu Rechtsgeschäft /Willenserklärung:

Die Rechtshandlungen unterscheiden sich von Rechtsgeschäft und Willenserklärung dadurch, dass die Rechtsfolge nicht final ist, also nicht deshalb eintritt, weil sie gewollt ist, sondern unabhängig vom Willen kraft Gesetzes eintritt.

Innendifferenzierung:

ABER je nachdem ob und wie stark ein Willenselement dennoch enthalten ist, unterscheidet man zwischen Rechtshandlungen

Verwendete Literatur:
Motive I, S. 127.
MüKo BGB, J. Schmitt, Vor § 104, Rz. 11; § 105, Rz. 9


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